In Feinheit, Seidigkeit und Raffinement entpuppt sich der Liebreiz dieser anspruchsvollen Sorte. Wer sich der Diva langsam nähert und sich mit ihr beschäftigt, wird belohnt: mit Tiefe, Vielschichtigkeit und Länge... Damit's gut klappt mit der Beschäftigung - hier eine Kurzcharakterisierung der Jahrgänge

 

SB 2010: komplex, beerig, nachhaltig und tief

SB 2011: zugänglich, rund - und ausverkauft (seit Aug. 2017)

SB 2012: präsent, fruchtig und trinkfreudig! Immer noch jung - wer das mag, wird mit dem 12er ziemlich schnell ziemlich froh

SB 2013: stoffiger Wein mit großem Potenzial, ausgebaut in wiederbelegten Barriques

SB 2014: ein Rohdiamant, eher Ausblick auf das Potenzial, kann noch gut 5 Jahre lagern.

 

Pinot Noir 2011: Leider schon 2016 ausverkauft - der war soo schööön!

Pinot Noir 2012: Rubinrot feurig, in dunklen Spätburgundertönen, leuchtet einem der Pinot Noir von Josef J. Simon entgegen. Kirschen und Beeren präsentieren sich - mit einem Hauch Schießpulver - explosiv beim ersten Riechen.  Dann erweitert sich der Duft nach eingelegten Früchten und schwarzer Olive zu einem breiten Spektrum von Aromen mit feinem Zedernholz, einem Hauch Marzipan und dunkler Schokolade. Im Geschmack zeigt der Pinot Noir jugendliche Frische mit zupackendem Gerbstoff und fein ausbalancierter Säure. Geschmacklich spielen Kirschen und Beeren die Hauptrolle, begleitet von perfekt eingebundenen Eichenholznoten aus der Erstbelegung von 225 Liter Barriques. Das Mundgefühl spricht von Wärme, Fülle und Glut. Im Finish zeigt der Pinot Noir eine nicht enden wollende Länge mit weiteren Nuancen von Kokos, Mandarine und dunklen Früchten.

Pinot Noir 2013: Noch ein bisschen zu kratzig, wer das mag - melden, dann gibt's das bissige Kätzle, das mal sehr geschmeidig wird...

 

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