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Veranstaltungsübersicht 2019
 

 

 

Wettbewerb Juni 2019

Venus-Botschaften und Engels-Worte

Beim Nachdenken über Sonder-Etiketten inspirierte mich der Maler Emil Jacobs mit seiner Liegenden Venus und dem Engelchen. Wie man sieht, sind die beiden zwar ein ungleiches Paar - haben einander aber ganz schön was zu sagen...

 

 

Mich interessiert: Was sagen Sie sich? Welcher Kurz-Dialog fällt Euch dazu ein?

Hier ein paar Beispiele aus meinem Kopf: 

Venus Engelchen
Warum in die Ferne schweifen? Wenn das Gute liegt so nah!
ich hab's drin ich hab's drauf
Gut Ding braucht Weine
Welche Lage? Tiefenentspannt!
Die Welt ist klein Der Durst ist groß

Was fällt Euch als Kurz-Dialog ein? Welche Sprüche lassen die beiden los? Der Dialog kann Bezug auf Wein nehmen, muss es aber nicht. Ob das Motiv später auf eine Sonder-Serie kommt, ist noch offen. Jetzt sollen Venus und Engelchen erstmal ein paar Worte miteinander wechseln. Was fällt Euch dazu ein? Das kann witzig sein, ernsthaft, tiefgründig, politisch, skurril oder komisch. Die Dialoge möchte ich auf dieser Seite veröffentlichen.

Bitte schickt Eure Vorschläge an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die 5 originellsten Einsendungern erhalten jeweils einen Karton Wein - mit dem Motiv von Venus und Engelchen.

 

 

 

 

 
SA 11 Mai 2019
Hoffest mit Weinpräsentation
 

Es war wieder soweit: am SA 11 Mai stieg wieder unser Frühjahrs-Hoffest mit Wein und Sekt und Grillrost-Zauber. Von 15 bis 18 Uhr konnte man unsere Weine probieren und kaufen, entspannt plaudern und angeregt diskutieren, Kleinigkeiten essen und ein bisschen die Welt retten: Think global - drink lokal.

  • die frisch gefüllten Weißweine des Jahrgangs 2018 präsentieren sich mit Kraft und Fülle
  • die 2018er könnt ihr vergleichen mit den Vor-Jahrgängen und Eure persönlichen Favoriten entdecken
  • Rotweine mit Stoff und Glut gibt's ebenso - die wärmenden Burgunder helfen uns locker über die angesagten 15 Grad mit Nieselregen hinweg
  • Wer trockene Weine mag - wird seinen Spaß haben. Wer Sekt liebt, kann's so richtig knallen lassen
  • Probieren kostet nix - wer lieber glasweise trinkt, kann das für kleines Geld
  • Ort und Zeit: Vogteistr. 15, 79112 Freiburg-Tiengen, SA 11 Mai 2019 von 15-18h

Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Josef J. Simon & Familie

 
 
 

 

 
Simon-Wein Weltweit
(Wein-Foto-Wettbewerb 2018)
 
Wir ahnten es ja schon seit langem....
 
 
Dass es unsere Weine allerdings so weit bringen, zeigten uns erst die Fotos vom UrlaubsWeinWettberb.
 
Unser Grauburungder in Galtür/Schweiz von Nikola Mense aus Hamburg:
 
 
 
Unser Muskateller Sekit in Neuseeland/Raglan von Petra Hohenberger aus FR-Tiengen:
 
 
 
 
 

Unser Zwitscherli im Baskenland von Stefan Giese aus Freiburg:

 
 
 
Unser Weissburgunder an der Hafenpromenade in Hamburg St. Pauli von Volker Hübner aus Hamburg:
 
 
 
 Unser Rosé in Sempach, fotografiert von Familie Muri aus Schötz, Schweiz.
 
 

 Unser Rosé in Sempach, fotografiert von Familie Muri aus Schötz, Schweiz.

 

 
 
OB Wahl in Freiburg 2018 - Gewinner stehen schon fest.

Am 22. April 2018 findet die Wahl des Oberbürgermeisters statt. Wie am Ostersamstag aus zuverlässiger Quelle* zu erfahren war, steht - drei Wochen vor dem Bürgervotum - bereits fest, wer die Wahl gewinnt:

Alle Wahlberechtigten, die beim Wahllokal Simon den "richtigen" Kandidaten auf ihrem Smartphone vorzeigen, erhalten eine Flasche Wein gratis. Wer zwei Motive vorzeigt, erhält sogar zwei Flaschen als Wahlgeschenk.

Josef J. Simon, der hinter dieser Wahlkampf Aktion steht, ist überzeugt mit Leichtigkeit 11,5 Prozent zu erreichen und viele Jung- und Erstwähler zu mobilisieren. Spätestens nach der zweiten Flasche stellten auch skeptische Stamm- und Wechselwähler fest, dass Josef J. Simon *eine zuverlässige Quelle für Weine ist, die einfach doppelt Spaß machen.

Wer wählt, gewinnt: selbstverständlich Simøn!

Weinwahllokal Josef J. Simon, Vogteistr. 15, Freiburg-Tiengen.
Geöffnet (fast) immer samstags 11-12 Uhr oder auf gut Glück - anrufen hilft: 07664 -6116480
Weitere Details bei www.josef-simon-wein.de
 
 Am Samstag 5. Mai 2018 findet die Frühjahrs-Hofverkostung bei Josef J. Simon statt. Von 15-19h wird der Wahlsieg gefeiert.

 

 

 

 

Nachtrag (nach der Wahl): 

Wer sagt´s denn?

 

 

 

 

Trari-trara der Herbst ist da! (21.09.2017)

Kurz-Version: es gibt 2017 weniger Wein, dafür guten!

Das Foto zeigt am Spätburgunder: hier gibt es manchmal nur 4-5 Trauben pro Stock (12-15 Trauben wären normal). 

 

[Lange Version]: Schneller als gedacht - und wir denken schon schnell - ist 2017 der Herbst gekommen. Genaugenommen: die Weinernte. Bereits 95 Tage nach der Blüte, die am 1. Juno startete, holten wir am 4. September unsere Rivaner Trauben auf dem Kammertal.

Damit wir optimale Reifegrade selektieren können, setzen wir diese Jahr zu 100% auf Handlese. Bei der Alkokohl-Gradation erreichen wir eine schönes Spektrum: die jungen, frischen Weine werden leichte 11,5 Prozentchen haben (Cuvée und Rivaner), Sauvignon Blanc und Rosé dürften sich bei 12,5% einpendeln. Die Burgunder (Weiss und Grau) werden kraftvolle 13-13,5 Prozentpunkte erreichen. Unser "Größenvorteil": mit 4 Hektar sind wir so klein, dass wir die einzelnen Sorten immer genau zum richtigen Reifezeitpunkt ernten können. Das hilft uns auch bei den Bukett-Sorten (Muskateller und Sauvignon Blanc) die Trauben bei optimalen Aroma zu ernten.

Als äußerst positiv erwies sich unser Trauben-Design. Im Juli/August sezten wir die Schere ein und schnitten aus etlichen Burgunder-Trauben jeweils ein Drittel der Beeren heraus. Das half sehr gut, die kompakte Traubenstruktur aufzulockern, so dass die Trauben sich nicht abdrückten und länger gesund bleiben können.

 

Vom Dritteln der Trauben profitierten gerade die Sorten, die zu Kompaktheit neigen: Spätburgunder, Grauburgunder, Weissburgunder und Muskateller. Das folgende Bild zeigt zwei Muskateller Pracht-Expemplare, denen das Trauben-Design gut getan hat. Man sieht: die Trauben sind zwar gut gefüllt, quetschen sich aber nicht ab. Die wenigen faulen Beeren haben eine andere Ursache: Ameisen!

Und die waren 2017 für mich ganz besonders ärgerlich. Die kleinen tierischen Freunde finden die Trauben nämlich auch ganz toll, bohren kleine Löchlein in die Beeren und bedienen sich am zuckerreichen Inhalt. Leider führt diese Fraßtätigkeit zur Fäulnis von einzelnen Beeren. Bei der Wein-Ernte selektieren wir die faulen Beeren (mit ausgefeilter Schnitt-Technik) dann wieder mühsam heraus.

 

Unsere Herbster kommen aus der ganzen Welt. Für die Arbeit an abschüssigen Böschungen haben sich Schweizer bewährt (Berg Erfahrung).

  

In den Weiten der langen Reihen fühlen sich Brasilianer im Element (Pampa Erfahrung).

 

 

Und wo es gilt, penibel und genau zu arbeiten, kommen kecke Schwäbinnnen zum Einsatz.

Für die Vermittlung zwischen den Kulturen, für diffizile Übersetzungsarbeiten und vinophile Leertärigkeiten konnten wir einen erfahrenen Franko-Engländer gewinnen.

Nach getaner Arbeit gibt es für die Herbster immer was zu Essen - und jeweils von dem Wein, der gerade geerntet wurde. Hier ein Foto vom Rosé-Lesetag mit Kürbissuppe und internationalen Helfern. 

 

 

Zum Abschluss noch ein Foto von den sauber selektierten, bildschönen Muskateller Trauben.

 

Fazit: 2017 gibt es weniger - und wir machen das beste draus: tollen Wein, der richtig Spass macht!

 

 

 

 

 

Am Freitag 7. April 2017 war es wieder soweit: Die Temperatursumme zeigte den bevorstehenden Mottenflug des Traubenwicklers an. Deshalb strömten die Tiengener Winzer in die Reben, um der Motte den Kampf anzusagen. Die Waffen: Spaghettis! So nennen die Winzer die roten, rund 25 cm langen Kunststoff-Drähtchen, die sie am ganzen Tuniberg verteilen und mit einer Schlaufe um die Biegeruten schlingen.

(Bild: Heinz Schächtele)

Was zunächst esoterisch anmutet und an biodynamisches Kuhhorn-Vergraben erinnert, hat es in sich: Die Kunststoff-Drähtchen sind mit Sexual-Lockstoffen getränkt, mit sogenannten Pheromonen, und diese machen Männchen ziemlich heiss und wild. Denn die Pheromone signalisieren den Männchen über Duft: hier ist ein Super-Weibchen, das will wilden Sex und zwar sofort. Die Männchen des Traubenwickler lieben diesen Duft und folgen ihm. Weil allerdings die Winzer diese Pheromone überall im Rebberg verteilen - genaugenommen mindestens 510 Spaghettis pro Hektar - kann das Männchen sein Weibchen nicht finden. Es fliegt verwirrt durch den Rebberg, von Duftquelle zu Duftquelle und findet seine Gespielin nicht, die er doch überall riecht. Verwirr-Methode heisst diese biologische Bekämpfungsverfahren, das auch im integrierten Pflanzenschutz inzwisch seit Jahrzenten etabliert hat.

 

Die Tiengener Winzer wenden dieses Verfahren nun schon seit 30 Jahren an - mit großem Erfolg: Die Traubenwickler-Motte, die früher Ihre Eier in die Traubenbeeren abgelegt hatte und dadurch Sauerwurmbefall und Fäulnis auslöste, wird durch das Pheromon-Verfahren jedes Jahr auf's Neue in Schach gehalten.

 

In Tiengen erfolgt die Ausbringung der Pheromon-Spaghettis in einer gemeinschaftlichen Aktion. Dabei beteiligen sich neben den rund 20 Haupt- und Nebenerwerbs-Winzern glücklicherweise auch jedes Jahr 30-40 ehrenamtliche Helfer. Auf diese Weise lässt sich die gesamte Tiengener Rebfläche von rund 100 Hektar innerhalb von 3-4 Stunden mit Pheromon-Dispensern bestücken. Das klappt ganz gut und macht in der großen Truppe jede Menge Spass. Für den Traubenwickler sind die Tiengener Winzer und ihre ehrenamtlichen Helfer echte Sex-Killer. Dass sie dem lustvollen Genuss eigentlich sehr zugewandt sind und das irdische Dasein mit seinen Gaumen- und Zungenfreuden eher genießen als bekämpfen wollen, beweisen die Tiengener spätestens beim gemeinsamen Vesper. Denn das gibt es jedes Mal - nach getaner Arbeit.

 

 

Die nachfolgenden Fotos geben einige Einblicke in die konzertierte Aktion der Pheromongemeinschaft Freiburg-Tiengen vom 7. April 2017

 

 

 

 

(Bild: Heinz Schächtele)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzliche Informationen